Ich glaube, mein Schwein pfeift

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Ich glaube, mein Schwein pfeift!

Dauer: ca. 75 min; Kurzversion ca. 45 min

Ach, was könnte es doch für ein beschaulicher Vortrag über Beziehungskultur in gepflegter Atmosphäre werden, wäre da nicht Opa, dessen ganze Leidenschaft noch immer seiner Schweinezucht gilt.

Und was könnte den ahnungslosen Besucher nicht mehr beglücken als ein nettes Ambiente bei einer trauten Tasse Kaffee im Rahmen einer wohlgefälligen Versammlung, wären da nicht Opas Schwächen im Hören und Sehen!

Diese besonderen Umstände holen den Kreis der an psychologischen Fragen hochinteressierten Zuhörer/innen immer wieder in die Realität der Alltagsbeziehungen zurück, die sie hier leibhaftig miterleben können.

Welche Kriterien gelten für eine gelungene Partnerbeziehung und insbesondere für ein harmonisches Verhältnis zum Schwiegervater?

All dies erfahren die Zuhörer/innen in einer „bedeutungsschweren“ Reflexion über interhumane – oder heißt es: interhumanitäre? – Korrelationen in der heutigen Zeit.

Und wie aus der kurzen Inhaltsangabe ersichtlich, geht es dabei mit reichlich Humor zu! -

Alle Konfliktprobleme tragen Opa und ich als Referentin untereinander aus; das Publikum erfährt stets Wertschätzung.

So lebe ich mit meiner Figur Opa viele Situationen aus, die in alltäglichen Gesprächen zu Missverständnissen und letztendlich zu Schubladendenken und Vorurteilen führen. Alles, was ich theoretisch mit meinem Vortrag über "interhumane Korrelationen in heutiger Zeit" erkläre, ergibt sich aus der gerade vorweg erlebten Episode mit Opa; so gibt es nicht bloß graue, witzig verpackte Theorie, sondern auch gleich das praktische Beispiel aus dem Lebensalltag dazu.

 

Kommunikation läuft z. B. schief bei Unterstellungen, Kränkungen, zu hohen Ansprüchen oder auch unglücklicher Wortwahl - die häufigsten Probleme im Sprechen miteinander habe ich aufgegriffen und auch aufgelöst durch das Vormachen, wie es besser geht: Verständnis, Mitgefühl oder Nachfragen helfen, dass es gar nicht zur Eskalation kommt.

 So endet das Theater sehr versöhnlich, ohne zu erwarten, dass es nun immer gut geht mit Opa und mir. Aber ein Anfang ist gemacht und wir beide wissen, wenn wir wollen, können wir es richtig machen.